Juni: Vom Auensee zum Leipziger Zoo

Strecke: 5,2 km | Gehzeit: ca. 1 h | Schwierigkeit: leicht

Es ist die Wanderroute beim Leipziger Auenwald vom Juni zu sehen.

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Sehenswertes

Wackelturm: Der Wackelturm, der auch Rosentalhügel genannt wird, ist ein beliebter Aussichtsturm auf dem 128 Meter hohen Scherlberg. Von hier kann man einen grandiosen Blick über Leipzig genießen. Bei Wind gerät der Stahlturm jedoch schnell ins Wanken. Aus diesem Grund trägt der 20 Meter hohe Turm im Volksmund auch den Namen "Wackelturm".

Zooschaufenster: Im Rosental können Wanderer entlang des Zoologischen Gartens einen Blick auf die großzügige Kiwara-Savanne des Zoos erhaschen. Hier kann man eine Vielzahl von afrikanischen Tierarten wie Antilopen, Zebras und Giraffen erblicken.

 

 

 

 

Streckeninfo

Am Haus Auensee, das am gleichnamigen Gewässer im Nordwesten von Leipzig liegt, beginnen Sie Ihre Wanderung durch das Rosental bis zum Leipziger Zoo. Das Haus Auensee vor sich befindend gehen Sie rechts und gehen den Weg der Neuen Luppe auf dem Luppedamm in Richtung Zentrum entlang. Wenn Sie am Sportplatz Wettinbrücke rechts vorbeigehen, können Sie auf der linken Seite am anderen Ufer der Neuen Luppe den Nahleberg, der ehemals die Mülldeponie Möckern war, sehen. 

Kurz vor dem Zusammenfluss der Nahle in die Neue Luppe am Klärwerk Rosental, den Berg hinter sich gelassen, treffen Sie auf den Heuweg. Überqueren Sie den Weg und biegen Sie anschließend bei der nächsten Kreuzung links ab. Nachdem Sie 225 Meter gegangen sind, halten Sie sich rechts und erreichen den Marienweg, der Sie in das Rosental führt.

Hier betreten Sie nun die 118 Hektar große, ehemalige historische Parkanlage des nördlichen Leipziger Auenwaldes, welche einer der größten erhaltenen Auenwaldbestände Mitteleuropas beherbergt. Von da führt Sie der Marienweg vorbei am Rosental- beziehungsweise Froschteich bis zum Aussichtsturm auf dem Scherbelberg, der auch Rosentalhügel genannt wird. Dieser setzt sich, wie auch der Nahleberg, aus etwa 60.0000 Pferdefuhrwagen Hausmüll zusammen, die an diesem Ort bis 1896 aufgeschüttet wurden. Lassen Sie sich hier auf keinen Fall den Aufstieg auf den 20 Meter hohen Stahlturm und den damit verbundenen Blick über die Bäume auf die Leipziger City bis zum Flughafen Schkeuditz entgehen. 

Danach gehen Sie weitere 725 Meter auf dem Marienweg, bis Sie an der Waldstraße angekommen sind. An dieser Stelle biegen Sie links ab und anschließend nach etwa 250 Meter rechts in die Breite Allee. Diese lotst Sie bis zum Rand der Großen Wiese. Bleiben Sie link und gehen Sie den Weg weiter, bis Sie zum Zoo Leipzig gelangen. Die Strecke führt Sie entlang der Kiwara-Savanne. Hier können Sie mit etwas Glück vom Zooschaufenster einen Blick auf die Tiere Afrikas werfen. Durch das breite Grabensystem wird eine natürliche, mauerlose Begrenzung des Zoologischen Gartens gebildet, die die Neugier weckt, den Zoo von innen zu entdecken. 

Nichts ist einfacher als das. Gehen Sie den Weg weiter bis zur Emil-Fuchs-Straße, biegen Sie links und an der Pfaffendorfer Straße erneut links. Somit erreichen Sie direkt den Zooeingang. Von dort aus fahren Sie mit der Straßenbahnlinie 12 bis zu der Georg-Schumann-Straße, wo Sie in die Linie 10 umsteigen und bis zur Endhaltestelle Wahren fahren. Von dort aus ist es nur noch ein kurzer Weg bis zum Haus Auensee, wo Sie Ihre Tour begonnen haben.