Aktuelle Informationen zur Versorgungssicherheit Erdgas
FAQ zu Erdgasquellen, Speicherfüllständen & Co.
zuletzt aktualisiert am 20.2.2026
Versorgungssicherheit, Gasspeicherstände, Notfallplan Gas - trotz Entspannung auf dem Erdgasmarkt sind diese Themen weiterhin aktuell. Hier finden Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Versorgungsicherheit MITGAS-Kunden
Wir beobachten die aktuelle Situation sehr genau und befinden uns im engen Austausch mit Behörden, Dienstleistern, Herstellern und Partnern. Unsere Sicherheitssysteme werden zudem laufend aktualisiert.
Die Mitarbeiter unseres Netzbetreibers trainieren regelmäßig den Ernstfall, um kritische Infrastrukturen wie das Gasnetz zu schützen.
Zu aktuellen Bedrohungslagen machen wir aus Sicherheitsgründen keine Angaben.
Informationen zu Erdgasspeichern
Wie voll sind die Gasspeicher derzeit?
Aktuell sind die deutschen Erdgasspeicher insgesamt zu rund 22 % gefüllt (Stand 17.2.2026). Damit liegt das Niveau aufgrund der anhaltend kalten Witterung deutlich unter dem der Vorjahre. Dennoch sehen Energieexperten derzeit keine Versorgungsengpässe. Grund hierfür ist zum Einen die momentan geringere Nachfrage nach Erdgas. Zudem gelangen weiterhin ausreichende Gasmengen aus dem europäischen Gasnetz sowie durch LNG-Tanker nach Deutschland.
MITGAS besitzt keinen eigenen Gasspeicher.
Laut dem Bundesverband der Energiewirtschaft (bdew) gibt es in Deutschland 47 Untertage-Gasspeicher. In ihnen kann etwa ein Viertel des deutschen Jahresverbrauchs gelagert werden. Europaweit hat Deutschland sogar die größten Speicherkapazitäten.
Informationen zum Notfallplan Gas
Das bedeuten die drei Stufen einer Gasmangellage*
*laut Erdgas-Versorgungs-Sicherheitsverordnung SoS-VO
Am 1. Juli 2025 hat das Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) die Gefährdungslage im Rahmen des Notfallplans Gas auf die Frühwarnstufe herabgesetzt. Zuvor galt seit Juni 2022 die Alarmstufe. Grund hierfür war der Lieferstopp russischer Gaslieferungen und das hohe Preisniveau am Gasmarkt.
Woher unser Erdgas kommt
MITGAS fördert kein eigenes Erdgas. Wir sind auch kein Importeur von Erdgas. Wir sind ein Energieversorger, der das Erdgas für seine Kunden über vielfältige Lieferverträge von unterschiedlichen Vorlieferanten am deutschen Energiemarkt bezieht. Entsprechende Verträge werden teilweise bereits mehrere Jahren im Voraus abgeschlossen. Außerdem kaufen wir bei eventuellem, vorrangig kurzfristig erhöhtem Bedarf Gasmengen an der Börse ein.
Generell gibt es zu den Einkaufsmengen, die wir über unsere Vorlieferanten oder über die Börse beziehen, keine Herkunftsnachweise.
Übrigens: MITGAS hat einen Versorgungsauftrag für ihre Kunden, den wir sehr ernst nehmen. Diesen Anspruch konnten wir auch in Krisenzeiten bisher vollumfänglich erfüllen.
Bis Mitte 2022 war Russland der wichtigste Erdgaslieferant für Deutschland. Diese Rolle hat mittlerweile Norwegen übernommen. In geringen Mengen wird Erdgas auch in Deutschland gefördert.
Seit Jahresbeginn 2023 wird Europa verstärkt mit verflüssigtem Erdgas (LNG) per Tanker unter anderem aus den USA, Norwegen oder Angola beliefert. Auch in Deutschland sind mehrere Terminals in Betrieb, an denen diese Schiffe anlanden können. Hier wird LNG dann in den gasförmigen Zustand zurück verwandelt und das Erdgas ins deutsche Netz eingespeist.
2025 war Norwegen mit durchschnittlich rund 41 Prozent Hauptlieferant für Erdgas. Der Anteil an LNG schwankte im Jahresverlauf stark zwischen 5 und 18 Prozent.

Energiesparen lohnt sich immer für Sie!
Schon mit kleinen Tipps und Tricks können Sie Ihren Erdgasverbrauch nachhaltig reduzieren und Ihre Jahresrechnung senken.