Geschäftsjahr 2016 erfolgreich abgeschlossen

22.06.2017

MITGAS weiter auf Digitalisierungskurs

MITGAS setzt den Weg der Digitalisierung und Netzmodernisierung fort und gestaltet damit die Energiewende im Gasbereich. Das Unternehmen bietet als Teil der enviaM-Gruppe Stadtwerken und Weiterverteilern eine neue elektronische Beschaffungsplattform für den Energiehandel an. Mit eSales vereinfacht sich der Kurz- und Langfristhandel mit Strom und Erdgas entscheidend.

Im Netzbereich ging ein einheitliches Leitsystem für Strom und Gas in Betrieb, um höchsten Sicherheitsansprüchen zu genügen. Neben den Aspekten der Sicherheit gibt es außerdem Funktionserweiterungen bei der Kundenabrechnung und bei aktuellen Störungsanzeigen.

Die Netztochter MITNETZ GAS arbeitet im Projekt „HYPOS Mitteldeutschland“ mit, das sich der Nutzung von Stromüberschüssen aus Erneuerbaren Energien widmet. MITNETZ GAS plant, baut und testet künftig eine neue Wasserstoff-Netzinfrastruktur im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen und treibt damit den Trend der Sektorkopplung der Energieträger Gas und Strom voran. Der Baustart ist für das 2. Halbjahr 2017 geplant.

Seit Ende 2016 sorgt eine mobile Gas-Netzersatzanlage bei Unterbrechungen der Erdgasversorgung für die schnelle Ersatzversorgung der Kunden. Sie ist in ihrer Bauweise eine technische Neuentwicklung in Deutschland. Die Anlage kann bis zu 1.000 Kubikmeter Gas pro Stunde erzeugen. Das entspricht dem Bedarf von rund 800 Privathaushalten oder dem eines größeren Industriekunden.

„Als einer der größten regionalen Gasversorger und Energiedienstleister Ostdeutschlands stellen wir uns den Herausforderungen von Energiewende und Digitalisierung“, sagt Tim Hartmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von MITGAS. „Erdgas ist und bleibt für den Umbau der Energieversorgung unverzichtbar und spielt in einer zunehmend vernetzten, dezentralen Energiewelt eine wichtige Rolle. Deshalb arbeiten wir verstärkt an Lösungen für die Sektorkopplung und Energiespeicherung.“

Stabiles Vertriebsgeschäft
Im Vertrieb setzt MITGAS die deutschlandweiten Aktivitäten fort und verkaufte im letzten Geschäftsjahr rund 45 Prozent ihres Erdgases außerhalb des Grundversorgungsgebietes. Das Unternehmen beliefert derzeit über 170.000 Privat- und Gewerbekunden. Zum 1. Januar 2017 konnte MITGAS die Erdgaspreise in der Grundversorgung und daran angelehnten Sonderprodukten ohne Preisgarantie um 0,76 Cent pro Kilowattstunde brutto senken.
Für den Kundenservice erhielt MITGAS erneut verschiedene Auszeichnungen, unter anderem als bester Regionalversorger der Umfrage „Service-Champions“ von „Service Value“ Köln und das Servicesiegel „Sehr gut“ von der Kölner Agentur „ServiceRating“.

Geschäftsergebnis 2016
MITGAS blickt im Geschäftsjahr 2016 auf solide Kennzahlen. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis stieg leicht auf 27,2 Millionen Euro (2015: 26,7 Millionen Euro). Die Gasabgabe lag mit 21.781 Gigawattstunden (2015: 21.841 Gigawattstunden) auf dem Niveau des Vorjahres. Die Umsatzerlöse sanken auf 670 Millionen Euro (2015: 748 Millionen Euro), im Wesentlichen begründet durch die allgemein gesunkenen Erdgas-Marktpreise. Die Investitionen lagen 2016 aufgrund rückläufiger Netzanschlüsse von Biogasanlagen bei 22,4 Millionen Euro (2015: 30,1 Millionen Euro). Die Zahl der Mitarbeiter (MITGAS und MITNETZ GAS) betrug zum Jahresende 289 (2015: 303). Für 2017 rechnet MITGAS aufgrund eines stabilen operativen Geschäfts mit einem Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres.

Wertschöpfung für die Region
MITGAS gibt wichtige Impulse für die Wertschöpfung und Beschäftigung in Ostdeutschland. Das bestätigt eine Studie des Leipziger Forschungs- und Beratungsinstituts Conoscope. Das Unternehmen leistete 2016 rund 160 Millionen Euro Wertschöpfung und garantierte rund 1.000 Arbeitsplätze in der Region.

Hintergrund
Die MITGAS Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH mit Sitz in Kabelsketal handelt mit Erdgas, Bioerdgas und Wärme und bietet Energiedienstleistungen an. Darüber hinaus ist MITGAS Vorlieferant für Stadtwerke der Region. Das MITGAS-Grundversorgungsgebiet erstreckt sich über das südliche Sachsen-Anhalt, Westsachsen und Teile Thüringens. Hauptanteilseigner sind die envia Mitteldeutsche Energie AG mit 75,39 Prozent und die VNG - Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft mit 24,6 Prozent.

Hinweis
Diese Presseinformation enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung von MITGAS sowie wirtschaftliche und politische Entwicklungen beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die das Unternehmen auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen hat. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr kann MITGAS für diese Angaben daher nicht übernehmen.

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