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Energiesparhaus Diese Gebäude verbrauchen allgemein weniger Energie als vergleichbare Durchschnittsgebäude. Sie erfüllen prinzipiell die Normwerte der EnEV, ohne dass für diese Objekte ein fester Energiestandard festgelegt wurde. |
Niedrigenergiehaus Hier beträgt der Heizwärmebedarf weniger als 70 kWh pro m² Wohnfläche und Jahr. Niedrigenergiehäuser waren der Mindeststandard der EnEV von 2002. |
KfW-60-Haus/KfW-Effizienzhaus 70 (Definition nach Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau/EnEV 2009) Der Jahresprimärenergiebedarf eines KfW-60-Gebäudes beträgt weniger als 60 kWh pro m² Wohnfläche und Jahr. Außerdem liegt der so genannte Transmissionswärmeverlust (Wärmeverlust über Gebäudehülle) bei maximal 70 Prozent des nach EnEV 2007 gültigen Höchstwertes. |
KfW-40-Haus/KfW-Effizienzhaus 55 (Definition nach Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau/EnEV 2009) Der Jahresprimärenergiebedarf eines KfW-40-Gebäudes beträgt weniger als 40 kWh pro m² Wohnfläche und Jahr. Außerdem liegt der Transmissionswärmeverlust (Wärmeverlust über Gebäudehülle) bei maximal 55 Prozent des nach EnEV 2007 gültigen Höchstwertes. |
3-Liter-Haus Der Jahresprimärenergiebedarf darf maximal 34 kWh pro m² Wohnfläche und Jahr betragen. Ein 3-Liter-Haus verbraucht pro Quadratmeter weniger Energie, als in 3 Liter Heizöl bzw. 3 Kubikmeter Erdgas enthalten sind. |
Passivhaus Bei einem Passivhaus sind ein maximaler Wärmebedarf von 15 kWh pro m² Wohnfläche und Jahr und ein Primärenergiebedarf einschließlich Haushaltstrom von unter 120 kWh pro m² Wohnfläche und Jahr Standard. |
| Nullenergiehaus Erweiterung des Passivhauses: Die benötigte Wärmemenge für Heizung und Warmwasser erzeugen ausschließlich regenerative Energien. |
| Plusenergiehaus Eigenversorgung des Gebäudes wie beim Nullenergiehaus. Darüber hinaus erzeugen Photovoltaikanlagen ein Überschuss an Energie, der ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. |