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MITGAS, Halloren und Europäisches Bildungswerk verleihen attraktive Preise

Halle, 14. Februar 2012. Nach dem ersten Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ in Sachsen-Anhalt 2012 stehen die Gewinner aus Halle fest. Insgesamt 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben es in den Landesausscheid am 28. und 29. März in Magdeburg geschafft.
Am Regionalwettbewerb Halle beteiligten sich in diesem Jahr 39 Jugendliche mit 26 Forschungsarbeiten. Beim gleichzeitig stattfindenden Wettbewerb „Schüler experimentieren“ für unter 15-Jährige hatten 37 Schülerinnen und Schüler insgesamt 23 Arbeiten eingereicht.
Die MITGAS Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH zeichnete die jeweils ersten drei Plätze im Bereich Biologie in den Sparten „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ mit Preisgeldern aus. Die Halloren Schokoladenfabrik AG und die Europäisches Bildungswerk für Beruf und Gesellschaft gGmbH vergaben ebenfalls in beiden Sparten attraktive Sonderpreise – Gutscheine für ein „Pralinenseminar“ sowie ein „Tagesseminar im Biologielabor des EBG“.
MITGAS ist für drei Jahre Inhaberin des Sponsorenpools für Sachsen-Anhalt und fördert „Jugend forscht“ mit jährlich 10.000 Euro. Die Halloren Schokoladenfabrik AG stellt als Pate die finanziellen Mittel für Logistik, Präsentation und Betreuung der Kinder und Jugendlichen während des halleschen Regionalwettbewerbs zur Verfügung und ist Ausrichter der Siegerehrung.
„Der Regionalentscheid zu ‚Jugend forscht‘ und ‚Schüler experimentieren‘ in Halle war in diesem Jahr wieder spannend bis zur letzten Minute. Ich freue mich über die vielen interessanten Arbeiten der engagierten Nachwuchsforscher aus der Region und hoffe, auch in den kommenden Jahren viele junge Menschen für Wissenschaft und Forschung begeistern zu können“, sagt Harald Adler, Regionalwettbewerbsleiter in Halle.
In den folgenden Tagen qualifizieren sich weitere Jugendliche in den Regionalwettbewerben in Stendal und Greppin für das Landesfinale Sachsen-Anhalt Ende März in Magdeburg. Die Preisträger aus Halle müssen sich dabei gegen die Regionalsieger aus Stendal und Greppin durchsetzen, um in den Bundeswettbewerb zu kommen.
Folgende Erstplazierte haben sich für den Landeswettbewerb qualifiziert:
„Jugend forscht“:
Physik: „Neue Methoden zur Untersuchung der Hochgeschwindigkeitsdynamik von Golfschlägern“ – Jonathan Schmidt, Benjamin Schmidt (Georg-Cantor-
Gymnasium Halle)
Chemie: „Tüpfelanalytik – trotz moderner Analyseverfahren ein interessantes Thema“ – Tim Kohlmann (Gymnasium Carolinum Bernburg)
Biologie: „Untersuchung von Algen zum Einsatz auf Raumstationen“ – Ulrike Geißler, Valeria Pantusenko, Moritz Herzog (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Universität Frankfurt, Bertolt-Brecht-Gymnasium Dresden)
Mathematik/Informatik: „Anwenden differentialgeometrischer Methoden zur Beseiti-gung von Abbildungsfehlern bei Sammellinsen - Das Lösen von Differentialgleichungen“ – Paul Keydel (Technische Universität Dresden)
Technik: „Energiesparlampen im Vormarsch?“ – Tim Schwarzbrunn (Paul-Gerhardt-Gymnasium Gräfenhainichen)
Geo- und Raumwissenschaften: „Hagel – Eine zerstörerische Kraft?!“ – Robin
Großhennig, Karl Reinstorf (GutsMuths-Gymnasium Quedlinburg)
„Schüler experimentieren“:
Physik: „Uns gefällt (nicht) was du im Ohr hast – wie Lautstärke unser Empfinden beein-flusst“ – Tabea Magda Schenk (Landesgymnasium für Musik Wernigerode)
Chemie: „Entkalkung und Rekalzifizierung skelettbildender Gewebe unter äußeren Bedingungen“ – Jakob Hofmann (Georg-Cantor-Gymnasium Halle)
Biologie: „Keimfähigkeit von Weizen in Abhängigkeit vom Alter und von der Beizung der Saat“ – Johannes Richard Schenk (Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode)
Mathematik/Informatik: „Multiplizieren rund um den Globus“ – Antonia Knopf, Johanna Engel (Georg-Cantor-Gymnasium Halle)
Technik: „Die Angst fährt mit“ – Paula Berger, Emily Ronker (Freie Grundschule Spergau)
Arbeitswelt: „Nachweis der durchgängigen Kühlkette bei tiefgekühlten Lebensmitteln“ – Julian Willingmann, Robby Nitsch (Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode)
Geo- und Raumwissenschaften: „Klimareise zum Mittelpunkt der Stadt“ – Nicholas Hahn (Sportgymnasium Halle)
„Fächerübergreifender Preis“:
Technik: „Orientierungshilfe für Blinde“ – Eric Mohaupt, Simon Hänel (Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wernigerode)
Das Finale auf Bundesebene findet vom 17. bis 20. Mai 2011 in Erfurt statt.
Hintergrund:
„Jugend forscht“ ist ein bundesweiter Wettbewerb wissenschaftsbegeisterter Jugendlicher zwischen 15 und 21 Jahren. Kinder unter 15 Jahren treten im Teilwettbewerb „Schüler experi-mentieren“ an. Die Arbeiten werden in den Disziplinen Biologie, Chemie, Physik, Mathematik/Informatik, Geo- und Raumwissenschaften und Technik und Arbeitswelt eingereicht.
MITGAS als größter regionaler Gasversorger in Ostdeutschland mit Sitz in Kabelsketal handelt mit Erdgas, Bioerdgas, Flüssiggas und Wärme und bietet energienahe Dienstleistungen an. Darüber hinaus ist MITGAS Vorlieferant für Stadtwerke der Region. Das MITGAS-Grundver-sorgungsgebiet erstreckt sich über das südliche Sachsen-Anhalt, Westsachsen und Teile Thüringens. Hauptanteilseigner sind die envia Mitteldeutsche Energie AG mit 75,39 Prozent und die VNG - Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft mit 24,6 Prozent.
Die Halloren Schokoladenfabrik AG ist mit über 200 Jahren Firmengeschichte Deutschlands älteste Schokoladenfabrik. Diese lange Tradition, feinste Zutaten sowie das meisterliche Können der Konditoren lassen jedes Produkt des Hauses zu einem besonderen Erlebnis werden. Zum umfangreichen Sortiment zählen heute mehr als 180 Schokoladenprodukte – von exklusiven Confiserie-Artikeln, wie feinste Trüffel und Pralinen bis hin zu den Original Halloren Kugeln. Darüber hinaus bereichert das Halloren Schokoladenmuseum am Firmenstandort maßgeblich die Kulturlandschaft der Saalestadt Halle.
Das Bildungszentrum Metall des EBG liegt im Zentrum der Stadt Halle (Saale) und verfügt über eine mehr als 60-jährige Tradition in der beruflichen Erstausbildung in Berufen der Holz-, Metall- und Elektrobranche sowie des kaufmännischen Bereiches. Seit 2011 gehört das Bildungszentrum Metall zum Regionalen Kompetenzzentrum Halle des Europäischen Bildungswerkes für Beruf und Gesellschaft. Schwerpunkt der Arbeit ist einerseits die berufliche Erstausbildung im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung und andererseits die Fort- und Weiterbildung im gewerblich-technischen Bereich. Unsere Partner sind regionale Unternehmen, aber auch Schulen, Hochschulen und andere Institutionen.
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